Gemeinsamer Religionsunterricht

Das erste Thema zu dem ich gerne verschiedene Meinungen hören möchte ist der Religionsunterricht in der Schule. Derzeit ist es so, dass jede Konfession eine eigene isolierte Unterrichtseinheit abhält.

Wie wäre es, wenn alle gemeinsam Religionsunterricht hätten, ungeachtet der Konfession?

Wie findest du sollte Religionsunterricht stattfinden?

7 Kommentare

  1. Ich kann aus Erfahrung sagen, dass Religionsunterricht mit allen Konfessionen gemischt sehr interessant sein kann.
    Wir hatten ab der 9 Klasse eine Art Religionsunterricht in dem Katholiken und Evangelen nicht getrennt Unterrichtet wurden, sondern zusammen. Ab dem zweiten Halbjahr haben wir dann auch Muslimische und Buddhistische Schüler mit in den Unterricht bekommen.
    Ich persönlich habe mich vorher nie wirklich mit dem Islam oder auch dem Koran beschäftigt und fand es ziemlich interessant zu hören oder auch zu lesen das es einige Gemeinsamkeiten mit der Bibel gibt.
    Ich selber fühle mich eher zum Buddhismus hingezogen, was den anderen ziemlich neu war- aber auch hier war nach kurzem erklären die Interesse geweckt.
    Lange rede, kurzer Sinn: Gemischter Religionsunterricht ist super. Durch ihnen und auch die Einsicht in die verschiedenen Religionen können Vorurteile schon früh behoben werden und gerade das ist in unserer heutigen Gesellschaft sehr wichtig.

  2. Ich finde getrennten Religionsunterricht zwischen katholisch und evangelisch persönlich besser , da es zwischen diesen beiden Arten auch Unterschiede gibt.

  3. Ich denke beide Modelle haben ihre Vorteile. Der getrennte Unterricht ermöglicht die intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Religion und vielen interessanten Themen die sich in jeder Religion bieten. Ein gemeinsamer Unterricht fördert den Austausch zwischen verschiedenen Konfessionen und stärkt die Meinungsvielfalt.
    Dafür muss der Unterricht aber allen Religionen gerecht werden und kann so Themen nicht intensiv behandeln.

    Sicherlich bietet gemeinsamer Religionsunterricht einige Vorteile die im getrennten Unterricht nicht zum Tragen kommen, dennoch denke ich dass die Auseinandersetzung mit der eigenen Religion ein sehr zentraler Aspekt ist. Um die Vorteile beider Varianten zu vereinen, wäre es denkbar, dass der Unterricht bis zu einem gewissen Alter getrennt und anschließend gemeinsam stattfindet oder dass gemeinsame Diskussionen im Klassenverbund beispielsweise im Geschichts- oder Politikunterricht stattfinden.

  4. Hallo Florian, ich finde deine Idee super und deine Seite ist echt der Hammer. Einen gemeinsamen Religionsunterricht finde ich nicht schlecht. In diesem Unterricht kann man alle Weltreligionen besprechen und somit Vorurteile abbauen. Mit Sicherheit kann man auch einige Ängste beseitigen. An wen oder was wir glauben ist egal. Man sollte mit seinem Glauben respektvoll umgehen und Andersgläubige akzeptieren und nicht bekämpfen. Es gibt eigentlich nur einen Gott, egal wie er sich nennt. Ich wünsche dir für deine Seite viel Erfolg.

  5. Meiner Meinung nach gibt es vor und Nachteile. Deutschland ein christliches Land. Es ist zwar wichtig sich mit anderen Religionen zu beschäftigen, aber es ist nicht nötig dafür mit anders Gläubigen Unterricht zu machen. Außerdem finde ich nicht das andere Religionen so ausgiebig unterrichtet werden sollten wie evangelischer/katholischer Unterricht. Ein Grundwissen ist okay aber alles was darüber hinaus geht ist meiner Meinung nach zu viel. Ich sehe also einen Sinn in der Trennung zwischen bspw. Christ/Muslime aber keinen Sinn bei der Trennung von evangelisch und katholisch da dort keine allzu großen Unterschiede vorliegen. Zu dem gehört der Islam meiner Meinung nach generell nicht an deutsche Schulen. Zumindest nicht in dem Ausmaß wie es heutzutage üblich ist.
    Deine Seite ist echt toll. Weiter so.

  6. Im Interview fahrt Ke?ler fort, die Schuler sollten „erfahren, dass neben der eigenen Bindung an eine Religion oder Weltanschauung auch andere Uberzeugungen stehen konnen.“ Und Mizdalski antwortet auf die Frage nach den Vorurteilen zum Religionsunterricht: „Der schulische Religionsunterricht ist nicht mit dem Glaubensunterricht in der Gemeinde zu verwechseln. Dort wird in den Glauben hineingefuhrt. In der Schule sollen die Schuler zu einem eigenen Urteil kommen. Das kann auch aus dem Glauben herausfuhren.“ Kennen Sie das Gefuhl, den Kopf auf Ihre Schreibtischplatte schlagen zu wollen?

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